GRIPPEWELLE (INFLUENZA)

Wochenbericht zu den grippeähnlichen Erkrankungen

 

Grippeähnliche Erkrankungen treten in unseren Breitengraden saisonal auf. Die Sentinella- Überwachung verfolgt laufend die Zahl der Arztkonsultationen aufgrund grippeähnlicher Erkrankungen (Grippeverdacht) in Arztpraxen und bei Hausbesuchen von Grundversorgern. Die Beteiligung ist für Grundversorger freiwillig. Aufgrund der COVID-19 Situation ist aktuell die Zuverlässigkeit der Daten aus der Sentinella-Überwachung eingeschränkt.

Der Bericht der Sentinella-Erhebung zu COVID-19 Verdacht erfolgt wöchentlich auf der BAG-Website

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle- ausbrueche-epidemien/novel-cov/situation-schweiz-und-international.html.

 

 Woche 16 / 2021

 

Während der Sentinella-Woche 16 (17.4.–23.4.2021) verzeichneten die Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems eine Rate von 6 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 1000 Arztkonsultationen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung entspricht dies in etwa 39 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 100 000 Einwohner (Abbildung 1). Die Konsultationsrate weist einen konstanten Trend auf im Vergleich zu den beiden Vorwochen (Tabelle 1). Diese im Rahmen der Sentinella-Überwachung festgestellten grippeähnlichen Erkrankungen sind jedoch nicht nachweislich durch Influenzaviren verursacht.