GRIPPEWELLE (INFLUENZA)

Wochenbericht zu den grippeähnlichen Erkrankungen

 

Grippeähnliche Erkrankungen treten in unseren Breitengraden saisonal auf. Die Sentinella- Überwachung verfolgt laufend die Zahl der Arztkonsultationen aufgrund grippeähnlicher Erkrankungen (Grippeverdacht) in Arztpraxen und bei Hausbesuchen von Grundversorgern. Die Beteiligung ist für Grundversorger freiwillig. Aufgrund der COVID-19 Situation ist aktuell die Zuverlässigkeit der Daten aus der Sentinella-Überwachung eingeschränkt.

Der Bericht der Sentinella-Erhebung zu COVID-19 Verdacht erfolgt wöchentlich auf der BAG-Website.

 

 

Woche 01 / 2022

Während der Sentinella-Woche 01 (01.01.2022-07.01.2022) verzeichneten die Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems 20 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 1000 Arztkonsultationen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung entspricht dies in etwa 87 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 100 000 Einwohner (Abbildung 1). Die Konsultationsrate weist einen steigenden Trend im Vergleich zu den beiden Vorwochen auf (Tabelle 1). Die festgestellten grippeähnlichen Erkrankungen im Rahmen der Sentinella-Überwachung sind Verdachtsdiagnosen und nur selten durch einen Labortest auf Influenza bestätigt. Die Konsultationskurve (Abbildung 1) ist daher mit Vorsicht zu interpretieren. Da sich die Symptome von grippeähnlichen Erkrankungen und Covid-19 überschneiden, kann ein Anstieg durch die Zunahme der Covid-19 Erkrankungen mitbedingt sein.